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SUPERFLUID VIOLETT ULTRA (SVU)
Hennig - Stein - Franke - Meyer-Oetzmann - Krumrey
„Die Künstlergruppe "Superfluid Violett ULTRA“ hat sich dem Schutz der Kunst vor der trivialen Aufnahme und der Rebellion gegen die immer wieder versuchte Unterdrückung der Kunst durch das "Kulturzuchtprogramm" verschrieben. Sie ist ein notweniges und selbstverständliches Grundbedürfnis um wieder Kunst zu machen, die ideologiefrei politisch, spirituell und bewusstseinserweiternd wirkt. Deshalb findet der "Feldzug der Kunst" jetzt statt. - Manifest >>>
Founded in Munich 2016- In physics, a fluid is a substance that continually deforms (flows) under an applied shear stress. Fluids are a subset of the phases of matter and include liquids, gases, plasmas and, to some extent, plastic solids. Fluids are substances that have zero shear modulus or, in simpler terms, a fluid is a substance which cannot resist any shear force applied to it.in other words: a fluid is UN-STOPPABLE
ARTIST STATEMENTS:
MT HENNIG, 1970
MALER München
Überschreitung des konventionellen Realitätsabbildes und des herrschenden Massenbewusstseins sind die Kernaussagen meiner Kunst. Als Maler strebe ich an, die Grenzen der alltäglichen Identität aufzulösen und mit einer tieferliegenden Einheit zu verschmelzen. Ich möchte in Grenzbereiche der Kunst vorstoßen, um Augen zu öffnen.
Durch ausgedehnte Reisen in andere Kulturen, fremde Religionen, eigene spirituelle Erlebnisse entstand bei mir eine individuelle Mythologie als Motiv meiner Malerei. Es entstand ein Spektrum zwischen Realitätsabbild und transzendentalen, esoterischen Vorstellungswelten, das ich durch meine Malerei vermitteln möchte.
Die unterschiedlichen Realitätsebenen zeige ich durch Verwendung von 3D-Malerei, einem optischen – und nicht perspektivischen - dreidimensionalen Effekt, mit Trennung der einzelnen Malschichten in eine räumlich gestaffelte und als getrennt wahrnehmbare Struktur. Dies gibt meinen Gemälden neben der psychedelischen Transparenz, auch eine physische Durchsichtigkeit die durch die spezielle Farbtechnik erschaffen wird.
Sie lässt den Betrachter noch tiefer hinter die Oberfläche, in die verborgenen Dimensionen der Hennigschen „Zauberkugel“ blicken. Elemente wie das 3D Fluid und die zuerst ganz unauffällig, beiläufig wirkenden Collagen aus Fotos, eingebetteten Stickern und Gegenständen der Alltagskultur, die dominant-perspektivischen Elemente, die vielschichtig verwendeten Vorlagen und die farbliche Abstraktion verweben diese Ebenen.
Sie bilden letztlich eine Klammer von der Vergangenheit über das Heute bis hin zu einer zeitlosen Zukunft, in die das Auge so mühelos zu reisen vermag, wie der tanzende Flug eines Schmetterlings in eine andere Dimension. Homepage: www.mt-hennig.com


KLAUS STEIN, 1955
MALER - Reicherskreuz
1955 geboren, gehöre ich zur Generation Flower-Power, Haschisch, LSD, Kommune und freier Liebe. Wir wollten das Establishment stürzen und träumten von einer sozialen und gerechten Welt.
Was zweifellos notwendig war, ging in einer riesigen Wolke aus Flower-Power und Haschischdampf unter.
Insofern trägt meine Generation eine beachliche Mitschuld an der Eskalation des Kapitalismus, mit dessen weltweiten Perversionen wir heute leben müssen.
Ich glaube, dass die Zeit, in der man seine Pubertät durchlebt, den Menschen am stärksten prägt. So führe ich in meiner künstlerischen Arbeit meinen Protest an einer Welt fort, die mir fremd geworden ist. versuche sie zu verändern und werde bis zum Ende ein echter 70er bleiben. Dies ist jene Zeit, die mich so stark geprägt hat und mir die Erfahrungen eines freien und glücklichen Lebens ermöglicht hat.
Homepage: www.gegenstein.de
MARTIN FRANKE, 1961
MALER - Dortmund/Unna
Die Erkenntnis, dass sich der Mensch in seinem Dasein mit konsumorientierten Verzierungen schmückt wird zum Motiv. Mit seiner manchmal stark überladenen Formensprache formuliert der Künstler in immer neuen Ansätzen sein zentrales Thema: Das Verhältnis von Individuum und Kollektiv in der von Partei und Wirtschaft gelenkten kapitalistischen Gesellschaft.
Seine Beobachtung hat ihn schmerzlich erleben lassen, dass die individuelle Freiheit des Einzelnen und die damit verbundene Vereinsamung durch Warenabhängigkeiten und Applikationen den Menschen selbst hat zur Applikation werden lassen; gleichzeitig bedeutet das den Verlust von Gemeinschaft und Zusammenhalt.
Aber, so sagt er “Die Geborgenheit wird nur noch wahrgenommen in den eigenen vier Wänden, in der Einsamkeit seiner angehäuften Applikationen. Der Preis dafür ist der Leistungsdruck und gleichzeitig dem Uniformitätsdruck des Wirtschaftskollektiv bis zur Aufgabe seiner Mündigkeit und der damit verbundenen Wahrnehmung und dem daraus notwendigen Einspruch.” Das eigene Selbstbewusstsein entsteht durch das Like der Anderen.
Homepage: http://www.freidesign.de/space/index.php/category/2-paintings


TILMANN KRUMREY, 1966
BILDHAUER, Genua
„Ich arbeite im Steinbruch des Menschseins und habe das Herz eines Poeten.
Die Bildhauerei beinhaltet, unvermeidbar, die dritte Dimension. Gebauter Raum (Architektur) und gebaute Körper (Skulptur) sind einander komplementäre Gestalten. Denn Architektur gestaltet aufgrund der Größenverhältnisse von Bauwerk und Mensch zumeist negative, hohle Räume, in denen wir uns befnden: Innenräume, öfentliche Plätze und Strassen, urbane Strukturen. Das positive Volumen unserer menschlichen Körper und Skulpturen hingegen verdrängt Raum. Im so entstehenden Zwischenraum entfaltet sich ein ebenso unbewusster wie spontaner Dialog von Raum und Körper, von Raum und Skulptur.
Daher habe ich mit der Entwicklung von gebauten Räumen oder architektonischen „Bühnen“ für meine Skulpturen begonnen. Und als „Bühne“ begreife ich sowohl meine eigenen Räume, als auch öfentliche Plätze oder andere von mir geprägte Stätten. In diesen „Raum-Installationen“ werden alle Sinne des Besuchers angesprochen, indem Akustik, Licht, Temperatur, Geruch, Tastsinn und Körperempfinden absichtsvoll als Gesamtkunstwerk geprägt werden. Diese Räume verändern Bewusstsein und schlagen Brücken zwischen der inneren Traumwelt und der physischen Existenz.
Im Traum des Mythos lebt der spirituelle Körper der ganzen Gesellschaft, es ist der „öffentliche Traum“. Kunst, früher in Dienst von Gott, Schamane oder Priester, ist heute säkularisiert. Gleichwohl steht sie mit dem „kollektiven Unbewussten“ der Gesellschaft noch immer in Verbindung. Daher ist die Kunst ein prinzipieller Weg zur Transformation von Gesellschaft.
Ich arbeite figurativ, weil sich im nackten menschlichen Körper über alle Sprach- und Kulturgrenzen hinweg ein spontaner Zugang zu dem in der Figur verkörperten Inhalt erschließt. Denn: Körpersprache wird intuitiv und universal verstanden.
Homepage: http://tilmannkrumrey.com
KLAUS MEYER-OETZMANN, 1954
PSYCHEDELISCHE FORMATIONEN, Essen
malt auf den ersten Blick rein abstrakt, doch figurative Details, kaum erkannt, lösen sich auf, um in neuen psychedelischen Formationen zu erscheinen. Malerei bedeutet ihm genauso wie für den Betrachter Freiheit von Konventionen und Einschränkungen. Mit der Bildsprache aus nicht-konzeptuellem Ansatz entschlüsseln sich neue Freiheiten.
LINKS
https://www.wattkieker-verlag.de/zeltplatz-kultur/k-ch-meyer/

KARL ALBERT
COMPOSING ART, München
Karl Alberts Bilder zeigen die Urphänomene einer solchen Abstraktion, dass sie noch ohne Inhalt sind und nur Ordnungs- und Wirkungsgefüge zeigen: In einer für jedes Bild spezifischen Ordnung, die im Betrachter genau diese Ordnungs- und Wirkungsgefüge bewirkt, oder belebt. Beim Betrachter wird das Bild assimiliert. Das geht weit über die Typologischen Urphänomene der Arzneimittelbilder der Homöopathie hinaus und reicht weiter als die fundamentale Wirkung der Psoriasis. Karl Alberts Bilder entsprechen dem ästhetischen Ordnungsniveau der Runen und der Devanagrischrift. Diese sind auch als Vision auf transzendetalem Urgrund zu erkennen (Hans Bruncken).
„Die Quelle der kreativen Intelligenz, aus welcher alle Impulse des Schöpferischen in
unser Bewusstsein auftauchen, ist transzendental. Dieser Bereich tief in uns und jenseits
aller Begrenzung bildet die Schnittmenge mit dem Göttlichen.
Kandinsky sagte einmal, dass jede Kunst ihre Wurzeln in ihrer Zeit habe. Aber die
„höhere Kunst“ sei nicht nur ein Echo und ein Spiegel dieser Epoche, sondern sie
besäße zudem eine prophetische Kraft, die weit und tief in die Zukunft reiche.
Die kreative Intelligenz, aus der alle Schaffensimpulse kommen und in unser
Tagesbewusstsein einfließen, ist nicht auf dem Wühltisch der x-Beliebigkeit der
Gedankenvielfalt zu finden. Sie ist transzendent...formlos...unbegrenzt. Sie ist in ihrer
Natur der Bereich des Göttlichen, zu dem wir einen ( leider vergessenen) Zugang
haben.
Künstler zu sein, bedeutet in einer gewissen Art auch Visionär zu sein. Zu erspüren, was
die Zukunft uns bringen wird, welche Lehren sie für uns mit sich führt und welche
Entwicklungsmöglichkeiten sich für uns ergeben. Und da ist meine Vision die, eines
neuen Zeitalters der spirituellen Entwicklung und der Erkenntnis der Einheit mit uns, der
Natur und Gott. Die Freude über diese Gewissheit möchte ich in meinen Werken
ausdrücken und den Betrachter damit in eine resonante Erfahrung bringen.“
LINKS
https://www.artfacts.net/karl-albert.html

Superfluid Violett Ultra - Ausstellung - Feldzug der Kunst - Dez. 17 Orangerie im Englischen Garten:
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In eigener Sache: Gegendarstellung Fünf Jahre danach: Was wirklich im Marstall Schloss Berg geschah Ein Rückblick von SUPERFLUID VIOLETT ULTRA. Die Süddeutsche Zeitung diffamiert fälschlicherweise und leichtfertig Manifest der SVU in Artikel „Hübsch Provokant“ von Patrizia Steipe als „Entgleist“. Eine Gegendarstellung. Es war Januar 2022. Deutschland befand sich mitten in der dunkelsten Phase der Corona-Pandemie, und die Gesellschaft war tief gespalten — nicht nur in Geimpfte und Ungeimpfte, sondern in zwei Welten, die kaum noch miteinander sprachen. Die Regel hieß 2G: Zugang zu öffentlichen Veranstaltungen nur für Geimpfte und Genesene. Für alle anderen galt: draußen bleiben. In dieser Lage eröffnete SUPERFLUID VIOLETT ULTRA ihre Ausstellung im Berger Marstall. Für viele Besucher war sie ein echter Lichtblick — Kultur in einer Zeit, in der Kultur fast vollständig zum Erliegen gekommen war. Doch für die Künstler selbst bedeutete die Eröffnung eine besondere Absurdität: Mehrere Mitglieder der Gruppe, die nicht geimpft waren, durften ihre eigene Ausstellung nicht betreten. Sie standen im Winter vor der Tür, im Schnee, neben den Feuerschalen, die sie selbst aufgestellt hatten — als Gäste ihrer eigenen Schöpfung ausgesperrt. Wer das weiß, versteht, in welcher inneren und äußeren Spannung dieser Artikel entstanden ist. Und wer das weiß, liest den Artikel, den Patrizia Steipe am 26. Januar 2022 in der SZ-Lokalzeitung veröffentlichte, mit anderen Augen. Sie beschreibt --- Die Ausstellung — unbestritten stark Steipe beschrieb die ausgestellten Werke mit aufrichtiger Bewunderung: spirituell, sehr bunt, psychedelisch, poppig und detailreich. Hennigs dreidimensionale Bilder, Frankes surrealistisch verzerrte Figurationen, Krumreys emotionsgeladene Bronzeskulpturen, Schlögels klingende Laaser Marmorskulpturen — und im Zentrum das neunteilige gold-blaue Bild des 2021 verstorbenen Gründungsmitglieds Karl Albert, besetzt mit Swarovski-Kristallen, ein funkelndes Requiem. Darüber war man sich einig. Was die Kritikerin dann jedoch mit dem Manifest anstellte, ist ein Lehrstück in der Mechanik des Framings. --- Der zerschnittene Satz Steipe zitierte aus dem Manifest: Die heutige Vereinnahmung der Kunst ist vergleichbar mit der Deklaration der ‘entarteten Kunst’.” Und schlussfolgerte daraus: “verharmlosende Geschichtsrelativierung”, die “Opfer verhöhnt”. Das ist falsch. Nicht interpretatorisch falsch — textuell falsch. Denn der Satz hört im Original nicht dort auf. Er lautet vollständig: “Die heutige Vereinnahmung der Kunst ist vergleichbar mit der Deklaration der ‘entarteten Kunst’. Diese war allerdings ehrlicher: ein Verbot, an dem man erkennen konnte, was Kunst ist und zu was sie fähig sein wird.” Das Wort “ehrlicher” ist keine Nebensache. Es ist der Angelpunkt der gesamten Aussage. Die Struktur ist eine Kontrastierung, keine Gleichsetzung: Die NS-Kulturpolitik war offen brutal und damit wenigstens sichtbar. Was wir heute erleben — die sanfte Steuerung durch Förderlogiken, Geschmacksdiktate, Kuratoren-Netzwerke und institutionelle Unsichtbarkeit für all jene, die nicht dem herrschenden Ästhetik-Konsens entsprechen — ist subtiler, undurchsichtiger und damit in seiner Wirkung schwerer greifbar. Eine Verharmlosung des NS-Regimes läge vor, wenn wir behauptet hätten, es sei weniger schlimm gewesen. Das Gegenteil ist der Fall: Wir beschreiben es als das, was es war — offen und unverblümt mörderisch — und stellen ihm gegenüber, dass die heutigen Mechanismen der Kunstunterdrückung deshalb so wirksam sind, weil sie eben nicht offen sind. Diesen zweiten Halbsatz ließ Steipe weg. Ob versehentlich oder nicht — die Konsequenz war dieselbe: Aus einer differenzierten kulturpolitischen Analyse wurde eine moralische Anklage. Und aus einer Künstlergruppe wurden Verharmloser. --- Das Manifest — was es wirklich sagt Wer das Manifest liest, findet kein Pamphlet der Selbstviktimisierung. Er findet eine ernsthafte, mitunter leidenschaftliche Auseinandersetzung mit den Fragen, die Kunsttheorie und Medienphilosophie seit Jahrzehnten beschäftigen. Vilém Flusser wird zitiert — der Medientheoretiker, der beschrieb, wie reduzierter Fokus als Ästhetik verkauft wurde und die immer gleichen Bilder produziert. Mary Bauermeister, die legendäre Fluxus-Künstlerin, die der Gruppe nahe stand, wird mit einem Plädoyer für Schönheit als spirituelle Kategorie angeführt: “Es braucht Mut, sich wieder zur Schönheit zu bekennen. Schönheit ist ein Aspekt des Göttlichen.” Das ist kein extremistisches Vokabular. Das ist Kunstphilosophie. Der Begriff “Kulturzuchtprogramm” mag provokant sein — das haben wir nie bestritten. Provokation ist ein legitimes Mittel der Kunst. Was nicht legitim ist, ist das Herausreißen eines halben Satzes aus einem mehrseitigen Text, um daraus eine Schlagzeile zu destillieren, die den Rest ungelesen macht. --- Die eigentliche Ironie Steipes Artikel endet mit einem bemerkenswerten Urteil: Die Kunstwerke hätten “den ganzen Wirbel gar nicht nötig” gehabt. Die Werke seien stark genug — das Manifest sei überflüssig, ja schädlich für die Wirkung. Das ist eine freundlich verpackte Aufforderung zum Schweigen. Macht eure Bilder — aber haltet euch mit den Aussagen zurück. Zeigt, aber erklärt nicht. Produziert, aber positioniert euch nicht. Genau dieser Mechanismus — Kunst als Dekoration akzeptieren, Kunst als politische und philosophische Haltung ablehnen — ist das, was das Manifest kritisiert. Steipe hat, ohne es zu beabsichtigen, den Beweis für unsere These geliefert. --- Fünf Jahre später Das Manifest gilt. Die Fragen, die es stellt, sind drängender denn je: Wer entscheidet, was gezeigt wird? Wer definiert den Mainstream? Wessen Ästhetik gilt als satisfaktionsfähig — und wer steht im Schnee? Im Januar 2022 standen wir buchstäblich im Schnee vor unserer eigenen Ausstellung. Das war kein Zufall. Das war der Zeitgeist in seiner reinsten Form: sichtbar, unbestreitbar, kalt. Wir haben es trotzdem gemacht. Und wir machen weiter. --- SUPERFLUID VIOLETT ULTRA — gegründet 2016 Manifest auf Anfrage erhältlich https://www.sueddeutsche.de/.../berg-huebsch-provokant-1..
Manifest der Künstlergruppe Superfluid Violett ULTRA, München 2018 Superfluid ist die totale Befehlsverweigerung in Bezug auf die propagandistischen Moden der Zeit. Superfluid ist das schnelle Spiel, das sich nicht der Trägheit des Massenbewusstseins unterwirft. Superfluid ist das Gehen auf Luft und das Stehen an der Ramme. Superfluid ist kein Marketing, keine Bittstellerei, keine Dienstbarkeit und liefert keine Spielfiguren für den Markt. Superfluid ist die schnelle Veränderung, der geistige Beschleuniger im Land. Superfluid ist das Gelingen und das Scheitern, schneller als die programmierten Befehle im Gehirn. Superfluid ist eine Gruppe von Künstlern, die wieder Kunst machen, die politisch, spirituell und bewusstseinserweiternd wirkt. Mangel an tiefer Selbsterkenntnis in Verbindung mit Angst hat die Menschheit in einen Zustand fast vollständigen Freiheitsverlustes geführt. Sie wurde damit zum Opfer von Gier und Willkür bestimmter Gruppen im Diesseits und im Jenseits. Aus dieser Bedrohung des seelischen und leiblichen Daseins sucht die Kunst nach eigenen Wegen. Die Künstlergruppe Superfluid Violett Ultra hat sich dem Schutz der Kunst vor Trivialität und der Rebellion gegen die immer wieder versuchte Unterdrückung der Kunst durch das Kulturzuchtprogramm verschrieben. Deshalb findet der „Feldzug der Kunst“ jetzt statt. Seit langer Zeit versucht der dressierte Mensch die Wahrheit zu unterdrücken und lächerlich zu machen. Kunst ist Wahrheit. Deswegen ist sie gefährlich für die Dressur. Die heutige Vereinnahmung der Kunst ist vergleichbar mit der Deklaration der „entarteten Kunst“. Diese war allerdings ehrlicher: ein Verbot, an dem man erkennen konnte was Kunst ist, zu was sie fähig war und sein wird. Die Unterdrücker der alten Information der Kunst haben dazu gelernt und Wege gefunden, Legionen von Kulturbeauftragten auf den Plan zu rufen, die die Evolution steuern sollen, um die Aufklärung der Kunst und des freien Denkens zu unterdrücken. Toleranz wurde entwickelt und alles was im Fernsehen gezeigt wird, bekommt den Anschein von Wahrheit. Aus dieser Toleranz entstand die objektive Besinnungslosigkeit der Gegenwart: wir sind der anscheinenden Realität und der produzierten Objektivität aufgesessen. An allen guten Künstlern der Vergangenheit hat sich der Mensch gestoßen und konnte sich mit ihrem Blick auf die Weltvergleichen. Der Künstler polarisierte. Die Beliebigkeit der „angeblichen Kunst“von heute gilt als erstrebenswert und wird als normal empfunden. Das Kunstprodukt geht in kürzester Zeit als belangloser Input in den Lebensraum des Käufers über und bleibt nicht weiter wichtig. Diese„angebliche Kunst“ ist dadurch nur noch eine Form der Massen-Unterhaltung und der Imageproduktion. Sie beweist: Wo überall Kunst ist, gibt es keine Kunst mehr! Wir machen absolut Schluss mit Wettbewerben und dem öffentlichen Präsentieren von Ideen. Der Medientheoretiker Villem Flusser beschreibt, wie ein reduzierter Fokus in die Massen gebracht wurde, in dem Gefallen als Ästhetik verkauft wurde. Daraus entstand, dass der Mensch immer wieder die gleichen Bilder verlangte; daraus entstand, dass Regisseure, Fotografen und Journalisten immer dieselben Bilder aufs neue produzieren. Flusser nennt dies die Auflösung der Geschichte. Superfluid ist so flüssig, dass es durch die Haut dringt und jede Stelle erreicht,an der noch Platz für die Information der Kunst ist. Superfluid ist über-flüssig, in einer Welt des angeblichen Überflusses. Superfluid ist jenseits von Fluxus. Getragen vom selben Geist, doch über Fluxus hinaus. Superfluid Violett Ultra ist jenseits des Spektrums von Licht und über der Schwelle des Hörbaren. „Es braucht Mut, sich wieder zur Schönheit zu bekennen. Schönheit ist ein Aspekt des Göttlichen. Wenn wir das Göttliche ablehnen und die Harmonie ablehnen hat das alles einen Sinn, weil wir dadurch unser Spektrum erweitern und dadurch alles in der Schöpfung akzeptieren können: Auch das Häßliche, auch das Schreckliche. Dadurch lösen sich auch Dinge wie Opfer und Täter auf. Es gibt nur Erfahrung und Erfahrung nehme ich hin. Und wenn ich sie hinnehme, kann ich daraus Erkenntnis gewinnen. Kunst muss heute ein Hoffnungszeichen sein. Ein Hoffnungszeichen für eine Zeit, in der der Mensch geschafft hat, was die alten Ideale des Griechentums waren: Das Schöne, das Gute, das Edle, das Wahre. All das ist eine Einheit. Das Schöne ohne Güte und ohne Wahrhaftigkeit ist nicht schön. Kunst ist ein bewusstseinserweiternder Zustand. Kunst machen heißt, das Bewusstsein von Menschen zu erweitern und zu vergrößern. Heute kann man als Künstler keine Tabus mehr brechen. Es sind alle gebrochen. Jetzt ist aber auch alles wieder möglich. Man kann sich als Künstler wieder zu einer ordnenden, harmonisierenden Struktur bekennen. In einer verkrusteten, geordneten, bürgerlichen Zeit muß der Künstler anarchisch sein. In einer chaotischen Zeit wie heute, ist des Künstlers Aufgabe Strukturieren, Harmonisieren und Ordnen. Es ist immer eine Gegenbewegung. Der Künstler ist Visionär und wird von der Zukunft inspiriert – wenn er überhaupt Künstler ist! Sich von der Zukunft inspirieren lassen, das ist Künstler sein!“ (Mary Bauermeister, 2015). Alles Wesentliche muss ohne das gesprochene Wort, ausschließlich über die Welle zwischen Naturdingen und Mensch, durch den Superfluidismus der Kunst vermittelt werden. Der Weg in die Mündigkeit des Menschen und damit in die Zukunft der Selbstbefreiung liegt weitab von ideologischen Gruppen: sie liegt im wortlosen Verstehen der Kunst als superfluidale Einsicht. Superfluid Violett ULTRA (Karl Albert, Tilmann Krumrey, Martin Franke, Klaus Stein, MT Hennig) Leserbrief (nicht abgesendet) Sehr geehrte Kulturredaktion Zunächst bedankt sich SUPERFLUID VIOLETT ULTRA für Ihre umfangreiche Berichterstattung unserer Ausstellung im Marstall in Berg.Was Ihre Darstellung unserer Arbeiten angeht entspricht es einer neutralen und objektiven Sichtweise und ist frei von Gesinnungsdenken.Ganz im Gegensatz zu Ihrer Einschätzung unseres Manifestes, was Sie schon im ersten Satz als „teilweise entgleisend“ brandmarken und auch Ihre Überschrift „Hübsch provokant“ dahingehend einfärbt. Im weitern Verlauf greifen sie einen „halben“ Satz auf, „die heutige Vereinnahmung der Kunst vergleichbar mit der Deklaration der „entarteten Kunst“, und spannen sogleich den Bogen in eine dunkle Vergangenheit und unterstellen uns „verharmlosende Geschichtsrelativierung“ und schieben gleich noch die Verhöhnung der damaligen Opfer hinterher, was genaugenommen eine unverhältnismäßige Unterstellung ist.Hätten sie den ganzen Satz zitiert, der weiter heißt „Diese war aber ehrlicher: Ein Verbot, an dem man erkennen konnte was Kunst ist und zu was sie fähig sein wird“. Wenn man diesen Satz nicht aus dem Zusammenhang reißt, was Sie hier offensichtlich und damit beabsichtigt machen, kann man unmöglich auf Ihre Folgerung kommen.Was sie zu dieser Verdrehung veranlasst ist genau daß was wir anklagen, ein gesinnungsgesteuertes „framing“, welches zwanghaft einem vorgegeben Narrativ zu folgen hat. Wehe es wird ein Vergleich mit einer bestimmten Zeit gezogen bzw. eine Haltung weicht von der „offiziellen“ Agenda ab, werden in einem Reflex und nach einem offensichtlich vorgegebenen Muster, alle möglichen Verfehlungen unterstellt. Es wird munter immer noch einer hinterhergeschoben und allzuschnell kommt dann das absolute Totschlagargument, der .... leugner dazu. Mit diesen bösartigen Anschuldigungen verlassen sie jeglichen Pfad von neutraler Berichterstattung und verfehlen Ihren eigentlichen Auftrag den sie als Journalist haben. Spätestens in diesem Moment sind sie es welche sich quasi totalitär nach Vorgaben zu halten haben, und im selben Moment den klaren Blick auf die Sache an sich aufgeben. Mit dieser Diffamierung unseres Manifestes haben Sie den Beweis angetreten und demaskieren sich als ein Medium welches eine vom System diktierte Vorgehensweise rücksichtslos anwendet, und als Grundlage Ihrer Beurteilung walten lässt.Uns wäre es ein Wunsch wenn Sie einen ungetrübten Blick auf unsere Beweggründe werfen, oder lesen sie das Manifest einfach nocheinmal durch. Wenn sie es schaffen in einem hohen Maß ihre Systemvorgaben auszublenden, werden sie feststellen dass es sich bei diesem „Pamphlet“ um eine aufrichtig gemeinte Aussage handelt, von Künstlern welche ernsthaft besorgt sind um unser Zeitgeschehen, und dieses versuchen auszudrücken. Herzliche Grüße SUPERFLUID VIOLETT ULTRA
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Die Europäische Kunstgeschichte geht von der von Sumerischen und Ägyptischen Kunst aus und führt zu der Griechischen Kunst, der italienischen Renaissance bis hin zum Expressionismus und Surrealismus.
Ein Gemälde war meist figürlich verbunden mit etwas heiligem. Um es kurz zu skizzieren.
Diese Malerei wurde nach dem Zweiten weltKrieg korrumpiert. !Rausgeschmissen aus den heiligen Hallen u. Museen in dem die Zeitgenössische Kunst sich tummelt.
Sie galt als überholt und ewig gestrig.
Dem Mainstream Kunstgeschmack wurde nach dem zweiten Weltkrieg, abstrakter Expressionismus aufoktroyiert. Wer mir nicht glaubt, dem empfehle ich die Lektüre des Buches von Heiner Mühlmann „Der Kunstkrieg“ Das Haus der Kunst, die Documenta und die CIA-MoMa Connection.
Nullkunst ist die Bezeichnung für Farbkollagen die interessant, dekorativ aber Nichtssagend daherkommen. Eine mit Farbe bearbeitete Fläche die die Seele völlig beabsichtigt nicht in Schwingung bringt. Die NachkriegsKunst ist bis heute dominiert. Warum? Dies ist beabsichtigt. Denn Kunst ist machtvoll. Sie kann die Menschlein auf dumme Ideen bringen. (Auszug aus meinem noch unveröffentlichten Buch „Superfluidismus - über das geistige in der Kunst 2.0“) MTH
Hier wieder ein gutes Beispiel für „Null-Kunst“.
Trotzdem Herzlichen Glückwunsch
Künstlergruppe „Superfluid Violett ULTRA“ Münchener Secession Hennig - Krumrey - Franke - Stein - Oetzmann Die 2016 von MTHennig gegründete Künstlergruppe „ Superfluid Violett Ultra" bestehend aus Martin Franke (Unna) und Klaus Stein (Reicherskreuz), MT Hennig (München), Tilmann Krumrey (München/Genua) u. Klaus Oetzmann (Essen) und in Memorandum Karl Albert (München) hat sich überregional im beginnenden Social-Media Zeitalter via Facebook gebildet. „Die Künstlergruppe "Superfluid Violett ULTRA“ hat sich dem Schutz der Kunst vor der trivialen Aufnahme und der Rebellion gegen die immer wieder versuchte Unterdrückung der Kunst durch das „staatlich alimentierte Kulturmanagement" verschrieben. Sie ist ein notweniges und selbstverständliches Grundbedürfnis um wieder Kunst zu machen, die frei (ideologiefrei), politisch, spirituell und bewusstseinserweiternd wirkt. (Münchener Secession 2.0, Flash for Fantasy Orangerie, Jan. 26) Superfluid: In physics, a fluid is a substance that continually deforms (flows) under an applied shear stress. Fluids are a subset of the phases of matter and include liquids, gases, plasmas and, to some extent, plastic solids. Fluids are substances that have zero shear modulus or, in simpler terms, a fluid is a substance which cannot resist any shear force applied to it.in other words: a fluid is UN-STOPPABLE Inhaltsangabe Buchrücken: In “Superfluidismus - über das Geistige in der Kunst 2.0” formuliert die Künstlergruppe Superfluid Violett ULTRA (Hennig - Krumrey - Franke - Stein - Oetzmann) eine kraftvolle Antwort auf die Herausforderungen, denen sich die zeitgenössische Kunst gegenübersieht. Durch ihr Manifest eröffnen sie einen Dialog über die Gefahren der Trivialisierung und die Gefangenschaft im materiellen, kapitalistischen Konsumismus, der Kunst in einen bloßen Baustein der Massenunterhaltung verwandelt. Das Werk untersucht, wie ideologische Strömungen und kulturelle Mantras das kreative Schaffen einschränken und die individuelle Ausdruckskraft neutralisieren. Dabei wird der Mangel an tiefgreifender Selbsterkenntnis eine der primären Wurzeln des verlorenen künstlerischen Potenzials identifiziert. Die Künstler prangern die systematische Indoktrination der Gesellschaft an, in der zeitgenössische Kunst oft als Werkzeug ideologischer Manipulation und zur Volksverdummung missbraucht wird, und laden dazu ein, die subtilen Feinheiten der Kunst als Widerstand gegen diese Beherrschung-Systeme zu erkennen und sich dagegen zur Wehr zu setzen. Superfluidismus, als Begriff für einen kreativen Zustand, in dem Kunst fließt und durchdringt, fördert die Idee, dass Künstler als Visionäre in der Gesellschaft fungieren. Sie sollen sich gegen das Diktat des Massenkonsums stellen und die fragilen Verbindungen zwischen Mensch und Kunst und Gott wiederherstellen. Mit einem klaren Appell entblößen sie das aktuelle zumeist staatlich alimentierte somit manipulative, oft unwissende Kulturmanagement, das die wahren Möglichkeiten der Kunst hinter einer Fassade von falschem Kunstverständnis, Toleranz, Kommerz und Beliebigkeit aus juriert und verkümmern lässt. Die eindringlichen Ausführungen von MT Hennig, Martin Franke, uvm. fordern sie die Leser auf, sich aktiv mit der Verantwortung und der Wirkkraft eines wachen und des kreativen Geistes auseinanderzusetzen. Jedes Kapitel entfaltet sich als eine Einladung, sich dem Aufbegehren gegen die trüben, grauen Ideale und Systeme der Gegenwart anzuschließen und die Kreativität und die Kunst zu einem Hoffnungsträger für eine bessere, selbstbestimmte Zukunft zu machen. Klappentext Tauchen Sie ein in die superfluidale (R)Evolution der Kunst! In “Superfluidismus - über das Geistige in der Kunst 2.0” enthüllt die Künstlergruppe Superfluid Violett ULTRA die Schattenseiten einer Welt, in der sich die Kunst zum Komplizen der Massenmanipulation und des Kommerz wird. Ihre Kritik stellt sich gegen die kulturellen Strömungen, die die Kreativität ersticken wollen. Der Superfluidismus will das Individuum aus seinen ideologischen Fesseln befreien. Hier wird die Kunst zum Schlachtfeld im Kampf gegen Trivialität, reinen Konsum und moralische Indifferenz. Die Künstler fordern eine Rückkehr zu einer authentischen Ausdrucksform. Es ist auch eine Kampfansage gegen die mittlerweile zur „Leitwährung der Kunst“ gewordenen Abstrakten Expressionismus. Sie rufen dazu auf, die Trivialität der Contemporary Art abzulehnen und stattdessen eine Kunst zu schaffen, die sowohl ehrlich, authentisch sowie politisch als auch spirituell ist – eine, die Widerstand leistet und die Menschen wieder aus der Unmündigkeit herausführt und die Hoffnung auf Freiheit und Wahrheit nährt. Seien Sie bereit, sich mit den spirituellen und politischen Dimensionen der Kunst auseinanderzusetzen. Entdecken Sie, wie Sie durch die Befreiung der Kunst zu einem Teil dieser aufregenden Bewegung werden können!
Essay MT Hennig:
Die unsichtbare Wand
Der Künstler und der Markt
Viele Galeristen sind heute in verschiedener Hinsicht zu weit weg von dem, was man einen „echten“ Kunstbegriff nennen könnte. Sie bewegen sich meist in einem Mischfeld aus Marktlogik, Interior-Ästhetik und Statussymbolik bis hin zur reiner „Namedropping-Effekthascherei“ aus kommerziellen Kalkül – und genau dort verschiebt sich der Fokus von Kunst als Ausdruck hin zu Kunst als dekorativer Gegenstand oder gar als reines Konsumobjekt. Besonders bedauerlich ist dabei, dass seitens des Marktes kaum noch Respekt vor der Persönlichkeit des Künstlers besteht: Der Schaffende wird nicht als eigenständige, ringende Individuelle Persönlichkeit wahrgenommen, sondern als austauschbarer Produzent, dessen Biografie höchstens als Marketing-Gag dient. Undenkbar gar die politisch unliebsamen.
Statt nach Arbeiten zu suchen, die etwas riskieren, eine Haltung vertreten oder eine innere Notwendigkeit haben, orientieren sich viele Galerien an dem, was sich gut hängt, gut verkauft und in bestehende Sammlungen „einfügt“. Damit wird Kunst zur gehobenen Dekoration: Farbfeldmalerei, gefällige Abstraktionen, grafisch „cleane“ Arbeiten, die Räume aufwerten, aber kaum Reibung erzeugen. Die Auswahlkriterien sind dann weniger: „Was sagt dieses Werk über den Menschen dahinter?“, sondern „Wie wirkt das im Loft, im Office, auf Instagram?“. Die Persönlichkeit des Künstlers – jene einzigartige Mischung aus Erfahrung, Trauma, Vision und Sturheit, die ein Werk wirklich prägt – wird ignoriert oder instrumentalisiert. Sie zählt nur, wenn sie in eine verkaufsfördernde Story passt, etwa als „rebellischer Quereinsteiger“ oder „trauma-verarbeitender Visionär“. Ansonsten ist der Künstler nur ein Label unter vielen, und das ist tief bedauerlich, weil es die Seele der Kunst aushöhlt.
Hinzu kommt eine kommunikative Distanz. Viele Galerien sprechen in einem Insider-Jargon aus Marktberichten, Messelisten und Künstler-Labels, der das Werk eher als Asset denn als Aussage behandelt. Der eigentliche, existenzielle Kern von Kunst – dass jemand eine Erfahrung, einen Konflikt, eine Beobachtung so ernst nimmt, dass er daraus ein Werk formen muss – gerät aus dem Blick. Stattdessen dominieren Trends, Preisentwicklungen, Rankings und Sichtbarkeit, bei denen die Persönlichkeit des Schöpfers keine Rolle spielt. Es herrscht ein kalter Respektmangel: Künstler werden nicht als Helden ihrer eigenen Geschichte gesehen, sondern als Rädchen in einem Umsatzgetriebe. Diese Haltung ist auch im Kunstbetrieb anzutreffen wo eine Armada von „Kulturbeauftragten“ inzwischen nach genau solch doch eher kommerziellen Gesichtspunkten kuratiert. Man muss ja Publikumserfolge erzielen und Tickets verkaufen. Gezeigt wird nur noch weichgespülte Kunst, Künstler ohne Ecken und Kanten. Kunst die niemanden provozieren könnte.
Der Künstler, Psychotherapeut und Autor Raymond Unger schriebt in seinem Buch: „Die Heldenreise des Künstlers“ eine scharfe Psychoanalyse der akademischen Kunst, die das Problem vertieft: Akademisch geprägte Künstler neigen zur Intellektualisierung ihrer inneren Konflikte – eine klassische Abwehrmechanik aus der Psychoanalyse, bei der rohe Emotionen in abstrakte Konzepte, Theoriezitate und eklektische Bezüge umgewandelt werden. Statt die traumatischen oder existentiellen Tiefen (wie bei selbstkonfrontativen Autodidakten) direkt anzugehen, bauen sie eine intellektuelle Schutzschicht auf, die sie für den Kommerz verfügbarer macht. Das Ergebnis ist eine scheinbar raffinierte, aber emotional entleerte Kunst, die perfekt in galeristische Schemata passt: sicher, referenziell, aber fern von echter individueller Inspiration. Diese psychoanalytische Lesart erklärt, warum akademische Kunst oft so distanzlos zu Galeristen harmoniert – sie dient der Vermeidung von Schmerz, nicht seiner Verwandlung in Schöpfung.
Dass akademische Kunst sich parallel davon entfernt hat, verstärkt das Problem. Wo Kunsthochschulen sich vor allem um Diskurse, Theoriezitate und strategische Positionierungen drehen, entsteht eine Kunst, die zwar clever, aber oft körper- und erfahrungsfern ist. Galerien greifen diese „akzeptierten“ Formen auf, weil sie im System lesbar sind: „richtig“ referenziert, institutionell abgesichert, kuratorisch kompatibel – und eben uninspiriert, seelenlos und persönlichkeitsfrei.
Darüberhinaus machen Sie sich, oft unwissend, zum Instrument der
„Ugly Culture “ wie in dem Buch The Dangers of Beauty“ von Dr. E. Michael Jones zu lesen geht es bei allem nicht nur um bloße Geschmackskritik, sondern es geht um eine Gegenformation des Blicks: Jones will Menschen wieder auf Logos, Mimesis und objektive Schönheit hin erziehen. Praktisch heißt das für ihn: wahre Kunst, wahre Liturgie und eine Rückkehr zu Bildsprache und Formen, die Ordnung, Maß und göttliche Wahrheit sichtbar werden lässt.
Das Ergebnis ist, dass viele Galeristen und Kuratoren weniger Verbündete der hohen Kunst, sondern vielmehr, oft unwissend, linientreue Bürokraten eines geschlossenen Systems aus Geld, Symbolkapital und Szenecode sind. „Zu weit weg“ heißt in diesem Zusammenhang: weg von der Frage „Was muss dieser eine Künstler zeigen?“, hin zur Frage „Was lässt sich platzierender verkaufen?“. Der fehlende Respekt vor der individuellen Persönlichkeit ist besonders zu bedauern, denn er zerstört das, was Kunst ursprünglich ausmacht – die unverwechselbare Ausdruck eines Künstlers.
Wer ernsthaft arbeitet, spürt genau diese Distanz. Und daraus entsteht die Notwendigkeit, andere Wege zu finden – Off-Spaces, Selbstorganisation, Online-Plattformen, direkte Kontakte zu Publikum –, also Orte, an denen Kunst wieder zuerst als Ausdruck und Reflexion der Epoche eines einzigartigen Individuums und erst danach als Konsumobjekt begriffen wird.
MTH München 23.3.26

Vorwort:„Du hast die Wahl“
Martin Franke, Unna 12. Okt. 2025
In dieser Epoche verschlingt uns langsam die digitale Manipulation im ihrem Strudel. Über die blendenden Oberflächen und irreführenden Farben der Tech-Welt bewegen wir uns inzwischen wie Marionetten (Applikationen) gefangen in den unsichtbaren Fäden der Konzerninteressen, die unser Gewebe der Menschlichkeit auflösen. Hier ist alles ein ständiger Fluss von Daten, ein gnadenloser Tanz aus Konsum und Kontrolle, der uns nicht nur flüstert, sondern mit einem unaufhörlichen Geschrei in seine Abhängigkeit stürzt. Du selbst bist die Beute einer Rendite getriebenen völlig pervertierten Systems.
Digitalisierung ist kein kunstvoll gestaltetes Produkt; sie ist ein verzerrter Spiegel, der uns zeigt, wie tief wir gesunken sind – reduzierte Individuen, die von anonymen Algorithmen bewertet und kategorisiert werden. Jedes Nutzerprofil, jeder Klick ist eine entblößte Wahrheit, ein gerissener Faden der Lügen, den wir klammheimlich ignorieren, während wir uns in einer immer grotesker werdenden Selbstoptimierung verlieren.
In dieser digitalen Stille, die uns umgibt, verschwinden die kleinen Wunder des Alltags, ertränkt in der Monotonie von Push-Benachrichtigungen und Endlosschleifen von Werbung. Jedes digitale Produkt (KI) ist ein Dialog – doch es ist ein einseitiges Gerede von Übermacht, das unsere Wünsche formt, unsere Ängste schürt und uns zu Sklaven unserer eigenen Geräte macht und uns letztendlich bis ins intimste ausspioniert. Diese Einladung zur Auseinandersetzung ist nichts anderes als eine Manipulation, um den Verlust unserer echten Menschlichkeit zu verschleiern.
„Wenn du das nächste Mal vor einem Bildschirm sitzt, denke daran: Es ist kein Fenster zur Welt, sondern ein Gefängnis aus Glas, ein Fragment deiner selbst, das darauf wartet, erneut ausgebeutet zu werden.“
Die entscheidende Frage bleibt, ob wir den Mut finden, diesen Roboter-Dialog zu durchbrechen, aufzustehen und echte Verbindungen wiederherzustellen. So stehen wir am Ende dieser Reise – als fragwürdige End-Produkte eines Systems, das darauf abzielt, uns klein zu halten. Unsere Kunst und unser Leben werden nicht von uns gestaltet, sondern von den Tech-Giganten, die uns nur um uns zu kontrollieren und um uns besser Auszubeuten, an unseren Daten interessiert sind um uns dann entsprechend zu modifizieren. Es ist ein Weg, der in der ständigen Wiederholung unserer eigenen Entfremdung gefangen bleibt, während wir meinen, die Meister der digitalen Welt zu sein.
Oder aber hier kommt die Kunst ins Spiel. Der Superfluidismus, denn In der Kreativität finden wir den Schlüssel zur Befreiung, ein Widerstand gegen die Machenschaften der Tech-Kolosse.
Die Kunst ermutigt uns, die Ketten der digitalen Fesseln abzulegen; sie ermöglicht es uns, in die Tiefe unseres menschlichen Daseins einzutauchen, Erinnerungen zu wecken und in Gruppen und Gemeinden wieder echtes Leben in Empathie zu schaffen.
„Wenn du das nächste Mal ein Kunstwerk betrachtest – sei es malerisch, musikalisch oder literarisch – erinnere dich daran: Es ist kein Produkt des Konsums, sondern ein Manifest der Wahrheit, ein Fragment des Geistes, das darauf wartet, dich zu inspirieren und zu befreien. „
Kunst ist die authentische Stimme, die uns an unsere Wurzeln erinnert und uns dazu aufruft, die echten Verbindungen im Leben wiederherzustellen.
Der Ausweg ist unser Mut, diesen Dialog des Lebens zu führen, die oberflächlichen Illusionen hinter uns zu lassen und echte Kreativität und Ausdruck zu leben. So stehen wir am Ende dieser Reise nicht als Opfer, sondern als aktive Gestalter:innen – bereit, die Kunst des Lebens selbst zu kreieren und die Fesseln der digitalen Welt zu sprengen. Es ist ein Weg, der zu Freiheit und Wahrheit führt – ein Weg, der den Kreis schließt und uns zurück zu uns selbst bringt. Und wir sind die anderen.

LESEPROBE
MT Hennig
Superfluidismus - über das Geistige in der Kunst 2.0
Kapitel 1: „Computer und Künstliche Intelligenz sind doof“
„Jedes Kunstwerk ist Output seiner Zeit, das in der Cloud der kulturellen Epoche gespeichert als komplexer Algorithmus. So generiert es eine Momentaufnahme, die als Spiegel der Zeit fungieren und im kollektiven Bewusstsein menschlicher Erfahrung eingespeichert werden.
Jede kulturhistorische Ära bildet ein Destillat der Epoche, eigenen Code der Kunst, der sich in der simplen Reproduktion älterer Computer-Protokolle und Künstlicher Intelligenz nicht erfassen lässt.
Nachahmung ist der Tod der menschlichen Kreativität – Die Künstlich Intelligenz ist ein seelenloses, gefühlloses, kaltes, inkohärentes Skript, das in der Nachahmung und Zusammenfassung aller ins NETZ eingespeister Texte alles zusammenkopiert, ohne den menschlichen, essenziellen, schöpferischen Götterfunken jemals zu erreichen. Hierzu entgegengestellt: Friedrich Schillers Ode „An die Freude“:
Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligtum!
Deine Zauber binden wieder,
was die Mode streng geteilt;
Alle Menschen werden Brüder,
wo dein sanfter Flügel weilt.
Wem der große Wurf gelungen,
eines Freundes Freund zu sein,
wer ein holdes Weib errungen,
mische seinen Jubel ein!
Ja – wer auch nur eine Seele
sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer's nie gekonnt, der stehle
weinend sich aus diesem Bund!
Wir können nicht mehr wie die alten Griechen fühlen. Nachahmung führt nur zu seelenlosem „Data Trouble“, einem grotesken Zuckungen der Web-Crawling-Roboter, die humanes Geplapper imitieren, ohne jemals den tiefen seelischen Grund und das tiefe Gefühl des menschlichen Seins erspürt zu haben.
„Doch da ist sie – die Inspiration, unsere Intuition in der Ewigkeit der Kunst! Wahrhaftige, authentische Künstler trachten danach, Ihr Innerstes in ihren Werken zu enthüllen, und lassen die oberflächlichen, dekorativen Verzierungen hinter sich.“
Unsere Seelen agieren wie fragile Server, die zwischen dem dröhnenden Lärm der Datenströme und den subtilen Frequenzen der Reizüberflutung balancieren.
Diese Dualität ist vergleichbar mit einer wertvollen Datenbank, die einen fehlerhaften Eintrag hat, der die Fragilität unserer Existenz und deren Integrität symbolisiert.
Nach all den Jahren der Unsicherheit blitzen winzige Lichtstrahlen durch das Dunkel – die zerbrochene Vase unserer Identität schimmert im Schatten.
So lichten sich die Nebel der Täuschung, während die kreative Seele, auf dem schmalen Grat zwischen Traurigkeit und Freude, in die unfassbare Freiheit der Farben und Formen aufbricht. Sie sucht nach den verborgenen Klängen, entdeckt das Geheimnis, das in der schlichten Schönheit der Kunst verborgen liegt.
Es ist eine Reise, ein Tanz, eine ekstatische Begegnung mit dem Wesen-tlichen und dem Wirk-lichem.
Freude die aus einer anderen Epoche hier im einem Zeitalter wo die Computer langsam die Macht übernehmen ganz unwirklich klingt. Aber In der Authentizität des ursprünglichen und Einfachen offenbart sich der essentielle Quellcode der Kunst – ein Rohdiamant,
der überflüssige Syntax-Elemente ablegt wie eine Ur-Datei in einem überfüllten Speicherplatz.
„Der Künstler, wird konfrontiert mit einem fehlerhaften Script, begibt sich auf die Suche nach dem Patch für diesen Bug – ein Streben, das ihn dazu anregt, leuchtende Farben und dynamische Formen in einen ekstatischen Compile-Prozess der inneren Notwendigkeit zu integrieren. Diese Suche ist nicht nur ein künstlerisches, sondern auch ein philosophisches Debugging, das die Logik menschlicher Erfahrung in den Fokus rückt.“
In seinem Werke sinnt der Künstler über variablen Werte und steuert Parameter der Kreativität, um eine neuartige Schnittstelle zwischen Form und Emotion zu schaffen.
So wird das Reich der Kunst nicht durch äußere Einflüsse bestimmt, sondern von der inneren Logik, die durch das Streben nach Authentizität in einem Ozean von Möglichkeiten mündet.
Nach all den Jahren der Unsicherheit blitzen winzige Lichtstrahlen durch das Dunkel – die zerbrochene Vase unserer Identität schimmert im Schatten.
So lichten sich die Nebel der Verwirrung, während die kreative Seele, auf dem schmalen Grat zwischen Traurigkeit und Freude, in die unfassbare Freiheit der Farben und Formen aufbricht. Sie sucht nach den verborgenen Klängen, entdeckt das Geheimnis, das in der schlichten Schönheit der Kunst verborgen liegt. Es ist eine Reise, ein Tanz, eine ekstatische Begegnung mit dem Wesen-tlichen und dem Wirk-lichem.

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MISSION:
Ritterschlag zum Großmeister des Superfluidismus
Sei Träger der Violetten FlammeIm Jahre 2025, zu einer Zeit künstlerischer Schwellen und globaler Umbrüche, werden in einer feierlichen Zeremonie von den Hütern der Avantgarde zum eingeweihten Großmeister der Künstlergruppe Superfluid Violett Ultra erhoben. Dieser symbolische Ritterschlag markiert nicht nur eine persönliche Weihe, sondern das machtvolle Erwachen einer neuen Kunstepoche: der Superfluidismus.Im strömenden Übergang zwischen Bewusstsein und Materie, Traum und Konzept, hebt der Superfluidismus das Festgefahrene auf. Er löst die Dominanz des Abstrakten Expressionismus, die sich einst in Ekstase erschöpfte, und der Pop-Art, die längst im Spiegel ihrer Oberflächen verglast ist, endgültig ab. n ihre Stelle tritt eine Kunst, die sich bewegt wie ein lebendiger Strom: grenzauflösend, metaphysisch durchlässig, chromatisch radikal.Superfluid Violett Ultra ist mehr als eine Künstlergruppe – es ist ein Kollektiv visionärer Geister, das sich der violetten Frequenz des Bewusstseins verschrieben hat. Ihre Arbeiten speisen sich aus einem Zustand reiner künstlerischer Fluktuation, jenseits des Materialismus, jenseits der Pose, jenseits der Mechanik. Ihre Formensprache ist leuchtend transluzent, psychotrop fließend, getragen von einem neuen Mythos des Ätherischen.Mit der Annahme des violetten Symbols – ein Übergang zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem – wird man zum Wächter einer Ästhetik, die nicht mehr bloß darstellt, sondern durchdringt, überträgt, verwandelt. Als Großmeister führt er den Kreis der Eingeweihten, inspiriert von den Geistern der Romantik, dem Schimmer des Surrealismus, und dem tiefen Wissen der organischen Form.Der Superfluidismus beginnt. Die Oberflächen werden wieder durchlässig. Die Kunst atmet.
Superfluid Violett ULTRA Künstlergruppe
Mitgliedschaft und UnterstützungSuperfluid Violett ULTRA - Bewegung
ährlicher Mitgliedsbeitrag 120.- EURB
einhaltet: Jährlicher Kongress NEW ÄRAEinladungen auf ausgewählte AusstellungenMitglied: 120 EUR p.a.



























