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ARTGROUP: SUPERFLUID VIOLETT ULTRA (SVU)

Hennig - Stein - Franke - Albert - Krumrey

„Die Künstlergruppe "Superfluid Violett ULTRA“ hat sich dem Schutz der Kunst vor der trivialen Aufnahme und der Rebellion gegen die immer wieder versuchte Unterdrückung der Kunst durch das "Kulturzuchtprogramm" verschrieben. Sie ist ein notweniges und selbstverständliches Grundbedürfnis um wieder Kunst zu machen, die ideologiefrei politisch, spirituell und bewusstseinserweiternd wirkt.  Deshalb findet der "Feldzug der Kunst" jetzt statt.  - Manifest >>>

 

Founded in Munich 2016- In physics, a fluid is a substance that continually deforms (flows) under an applied shear stress. Fluids are a subset of the phases of matter and include liquids, gases, plasmas and, to some extent, plastic solids. Fluids are substances that have zero shear modulus or, in simpler terms, a fluid is a substance which cannot resist any shear force applied to it.in other words: a fluid is UN-STOPPABLE

 

ARTIST STATEMENTS:

MT HENNIG

MALER München

Überschreitung des konventionellen Realitätsabbildes und des herrschenden Massenbewusstseins sind die Kernaussagen meiner Kunst. Als Maler strebe ich an, die Grenzen der alltäglichen Identität aufzulösen und mit einer tieferliegenden Einheit zu verschmelzen. Ich möchte in Grenzbereiche der Kunst vorstoßen, um Augen zu öffnen.

Durch ausgedehnte Reisen in andere Kulturen, fremde Religionen, eigene spirituelle Erlebnisse entstand bei mir eine individuelle Mythologie als Motiv meiner Malerei. Es entstand ein Spektrum zwischen Realitätsabbild und transzendentalen, esoterischen Vorstellungswelten, das ich durch meine Malerei vermitteln möchte.

Die unterschiedlichen Realitätsebenen zeige ich durch Verwendung von 3D-Malerei, einem optischen – und nicht perspektivischen - dreidimensionalen Effekt, mit Trennung der einzelnen Malschichten in eine räumlich gestaffelte und als getrennt wahrnehmbare Struktur. Dies gibt meinen Gemälden neben der psychedelischen Transparenz, auch eine physische Durchsichtigkeit die durch die spezielle Farbtechnik erschaffen wird. 

 

Sie lässt den Betrachter noch tiefer hinter die Oberfläche, in die verborgenen Dimensionen der Hennigschen „Zauberkugel“ blicken. Elemente wie das 3D Fluid und die zuerst ganz unauffällig, beiläufig wirkenden Collagen aus Fotos, eingebetteten Stickern und Gegenständen der Alltagskultur, die dominant-perspektivischen Elemente, die vielschichtig verwendeten Vorlagen und die farbliche Abstraktion verweben diese Ebenen.

Sie bilden letztlich eine Klammer von der Vergangenheit über das Heute bis hin zu einer zeitlosen Zukunft, in die das Auge so mühelos zu reisen vermag, wie der tanzende Flug eines Schmetterlings in eine andere Dimension. Homepage: www.mt-hennig.com

Homepage

KLAUS STEIN

MALER - Reicherskreuz

1955 geboren, gehöre ich zur Generation Flower-Power, Haschisch, LSD, Kommune und freier Liebe. Wir wollten das Establishment stürzen und träumten von einer sozialen und gerechten Welt.

Was zweifellos notwendig war, ging in einer riesigen Wolke aus Flower-Power und Haschischdampf unter.

Insofern trägt meine Generation eine beachliche Mitschuld an der Eskalation des Kapitalismus, mit dessen weltweiten Perversionen wir heute leben müssen. 

Ich glaube, dass die Zeit, in der man seine Pubertät durchlebt, den Menschen am stärksten prägt. So führe ich in meiner künstlerischen Arbeit meinen Protest an einer Welt fort, die mir fremd geworden ist. versuche sie zu verändern und werde bis zum Ende ein echter 70er bleiben. Dies ist jene Zeit, die mich so stark geprägt hat und mir die Erfahrungen eines freien und glücklichen Lebens ermöglicht hat.

Homepage: www.gegenstein.de 

MARTIN FRANKE

MALER - Dortmund/Unna

 

Die Erkenntnis, dass sich der Mensch in seinem Dasein mit konsumorientierten Verzierungen schmückt wird zum Motiv. Mit seiner manchmal stark überladenen Formensprache formuliert der Künstler in immer neuen Ansätzen sein zentrales Thema: Das Verhältnis von Individuum und Kollektiv in der von Partei und Wirtschaft gelenkten kapitalistischen Gesellschaft.

 

Seine Beobachtung hat ihn schmerzlich erleben lassen, dass die individuelle Freiheit des Einzelnen und die damit verbundene Vereinsamung durch Warenabhängigkeiten und Applikationen den Menschen selbst hat zur Applikation werden lassen; gleichzeitig bedeutet das den Verlust von Gemeinschaft und Zusammenhalt.

 

Aber, so sagt er “Die Geborgenheit wird nur noch wahrgenommen in den eigenen vier Wänden, in der Einsamkeit seiner angehäuften Applikationen. Der Preis dafür ist der Leistungsdruck und gleichzeitig dem Uniformitätsdruck des Wirtschaftskollektiv bis zur Aufgabe seiner Mündigkeit und der damit verbundenen Wahrnehmung und dem daraus notwendigen Einspruch.” Das eigene Selbstbewusstsein entsteht durch das Like der Anderen.

 

Homepage: http://www.freidesign.de/space/index.php/category/2-paintings

TILMANN KRUMREY

BILDHAUER, Athen 

Ich arbeite im Steinbruch des Menschseins und habe das Herz eines Poeten. 

Die Bildhauerei beinhaltet, unvermeidbar, die dritte Dimension. Gebauter Raum (Architektur) und gebaute Körper (Skulptur) sind einander komplementäre Gestalten. Denn Architektur gestaltet aufgrund der Größenverhältnisse von Bauwerk und Mensch zumeist negative, hohle Räume, in denen wir uns befnden: Innenräume, öfentliche Plätze und Strassen, urbane Strukturen. Das positive Volumen unserer menschlichen Körper und Skulpturen hingegen verdrängt Raum. Im so entstehenden Zwischenraum entfaltet sich ein ebenso unbewusster wie spontaner Dialog von Raum und Körper, von Raum und Skulptur.

Daher habe ich mit der Entwicklung von gebauten Räumen oder architektonischen „Bühnen“ für meine Skulpturen begonnen. Und als „Bühne“ begreife ich sowohl meine eigenen Räume, als auch öfentliche Plätze oder andere von mir geprägte Stätten. In diesen „Raum-Installationen“ werden alle Sinne des Besuchers angesprochen, indem Akustik, Licht, Temperatur, Geruch, Tastsinn und Körperempfinden absichtsvoll als Gesamtkunstwerk geprägt werden. Diese Räume verändern Bewusstsein und schlagen Brücken zwischen der inneren Traumwelt und der physischen Existenz. 

Im Traum des Mythos lebt der spirituelle Körper der ganzen Gesellschaft, es ist der „öffentliche Traum“. Kunst, früher in Dienst von Gott, Schamane oder Priester, ist heute säkularisiert. Gleichwohl steht sie mit dem „kollektiven Unbewussten“ der Gesellschaft noch immer in Verbindung. Daher ist die Kunst ein prinzipieller Weg zur Transformation von Gesellschaft. 

Ich arbeite figurativ, weil sich im nackten menschlichen Körper über alle Sprach- und Kulturgrenzen hinweg ein spontaner Zugang zu dem in der Figur verkörperten Inhalt erschließt. Denn: Körpersprache wird intuitiv und universal verstanden.

Homepage: http://tilmannkrumrey.com

KARL ALBERT

COMPOSING ART, München

 

Karl Alberts Bilder zeigen die Urphänomene einer solchen Abstraktion, dass sie noch ohne Inhalt sind und nur Ordnungs- und Wirkungsgefüge zeigen: In einer für jedes Bild spezifischen Ordnung, die im Betrachter genau diese Ordnungs- und Wirkungsgefüge bewirkt, oder belebt. Beim Betrachter wird das Bild assimiliert. Das geht weit über die Typologischen Urphänomene der Arzneimittelbilder der Homöopathie hinaus und reicht weiter als die fundamentale Wirkung der Psoriasis. Karl Alberts Bilder entsprechen dem ästhetischen Ordnungsniveau der Runen und der Devanagrischrift. Diese sind auch als Vision auf transzendetalem Urgrund zu erkennen (Hans Bruncken).

Die Quelle der kreativen Intelligenz, aus welcher alle Impulse des Schöpferischen in

unser Bewusstsein auftauchen, ist transzendental. Dieser Bereich tief in uns und jenseits

aller Begrenzung bildet die Schnittmenge mit dem Göttlichen.

Kandinsky sagte einmal, dass jede Kunst ihre Wurzeln in ihrer Zeit habe. Aber die

„höhere Kunst“ sei nicht nur ein Echo und ein Spiegel dieser Epoche, sondern sie

besäße zudem eine prophetische Kraft, die weit und tief in die Zukunft reiche.

Die kreative Intelligenz, aus der alle Schaffensimpulse kommen und in unser

Tagesbewusstsein einfließen, ist nicht auf dem Wühltisch der x-Beliebigkeit der

Gedankenvielfalt zu finden. Sie ist transzendent...formlos...unbegrenzt. Sie ist in ihrer

Natur der Bereich des Göttlichen, zu dem wir einen ( leider vergessenen) Zugang

haben.

Künstler zu sein, bedeutet in einer gewissen Art auch Visionär zu sein. Zu erspüren, was

die Zukunft uns bringen wird, welche Lehren sie für uns mit sich führt und welche

Entwicklungsmöglichkeiten sich für uns ergeben. Und da ist meine Vision die, eines

neuen Zeitalters der spirituellen Entwicklung und der Erkenntnis der Einheit mit uns, der

Natur und Gott. Die Freude über diese Gewissheit möchte ich in meinen Werken

ausdrücken und den Betrachter damit in eine resonante Erfahrung bringen.“

 

LINKS

https://www.artfacts.net/karl-albert.html

Superfluid Violett Ultra - Ausstellung - Feldzug der Kunst - Dez. 17 Orangerie im Englischen Garten: