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ZEITGENÖSSISCHE MALEREI - KUNSTMALER - MALER - KÜNSTLER - EXPRESSIONist - NEO-REALISMUS - MÜNCHEN BERLIN HAMBURG
MT Hennigs Bilderwelten oszillieren zwischen transzendentaler Expressivität und trashigem Neo-Realismus. Die Ambivalenz zwischen Realitätsabbild und transzendentalen, spirituellen Vorstellungswelten ist ein grundlegendes Spannungsmoment in MT Hennigs Kunst.
MT Hennig wurde 1970 in Rosenheim geboren.
Verwandt mit der Ostpreussischen Malerin KÄTHE RUPPEL (1886-1969)
Ein Aufenthalt auf IBIZA veränderte 1987 nachhaltig sein Leben. Zurück von der Insel fing er an seine eigene, Lebens- u. Arbeitsphilosophie zu entwickeln.
Fortan begann er sich für Reisen in fremde Kulturen Elektronic-Jazz, Religionen, Philosophie, Politk und für die Super-Helden amerikanischer Comic-Strips zu interessieren, die er unermüdlich abzeichnete.
Schon bald erweiterte er sein Themenspektrum, machte Superman und Co. Protagonisten seiner eigenen Innenwelt Platz.
1995 entdeckte Hennig die Malerei, zunächst Autodidakt lernte er dann bei Gershom von Schwarze, Silvia Götz und Otto von Kotzebue, Annegret Poschlep und dem, leider viel zu früh verstorbenen Künstlerfreund, der 3D-Maler und Musiker Kurt Iwanschütz und arbeitet seither bevorzugt in dem Medium.
Zu seinen künstlerischen Vorbildern zählen Maler wie LeRoy Neiman, H.R. Giger und Max Ernst,
Otto Dix, Ernst Ludwig Kirchner, Wassily Kandinsky, die Surrealisten, die Expressionisten und die italienischen Futuristen.
Der Expressionist und Neo-Realist MTH ist Reise-Freak, er erforscht mit Vorliebe prähistorische Kulturen und durchstreift regelmäßig Metropolen.
Er ist bekennender Anhänger von Lindenberg, Pink Floyd, Alan Parsons Projekt, John Lennon, Espresso und Käsekuchen. Er ist selbstgestrickter Buddhist und politisch in der Bürgerrechtbewegung als Revisionist und Freiheitskämpfer engagiert.
Künstlergruppe Cyanblauer Reiter
MTHennig ist Gründungsmitglied der "Künstlergruppe "Cyanblauer Reiter" (Manifest) die er 2009 mit Kurt Iwanschütz ins Leben rief. Inzwischen besteht die Gruppe aus den Münchner Künstlern wie Bildhauer Tilman Krumrey und Künstler Karl Albert, sowie dem Expressionisten Donald Bodhi.
Künstlergruppe - Superfluid Violett Ultra
2016 firmiert die Künstlergruppe um in die Gruppe SUPERFLUID VIOLETT ULTRA (SVU) und wird durch Martin Franke und Klaus Stein weiter ausgebaut. - Die Gruppe versteht sich als nicht als Zeitgenössische Kunst sondern als Avantgarde. Kunst die politisch und spirituell wirkt.
3D-Farb-Fluid (Malmittel) PATENTIERT >>>(Hersteller gesucht!)
2014 erhielt er das Patent für die von dem leider zu früh verstorbenen Künstlerfreund Kurt Iwanschütz entwickelten 3D-Farb-Fluid. Die epochale Erfindung der 3D-Malerei ermöglicht eine phänomenale Tiefenwirkung, die, wenn man die Werke mit 3D-Brille betrachtet einen, unvergesslichen dreidimensionalen Eindruck hinterlässt.
Ausstellungen:
2004 REFLEXION - KULTURSCHMIEDE SENDLING MÜNCHEN
2007 PSYCHEDELIC - GALERIE 139 MÜNCHEN
2011 KATHEDRALEN - ORANGERIE MÜNCHEN
2012 KATHEDRALEN - LE COUP KONZEPT-STORE MÜNCHEN
2013 MENSCH IM ALL - ORANGERIE MÜNCHEN
2015 WORKS - M 45 ARTSPACE- MÜNCHEN
2017 INSTALLATION "GOLDENER KÄFIG" mit Superfluid Violett Ultra; KUNSTAREALFEST, München
NEXT:
2017 SYSTEM FAILURE - VERNISSAGE 1.DEZ. 19 UHR ORANGERIE AM CHINESISCHEN TURM
2017 GEMEINSCHAFTSAUSSTELLUNG SUPERFLUID VIOLETT ULTRA, ORANGERIE
Hennig lebt und arbeitet seit 1998 in München-Schwabing.
Annegret Gerleit
cKurz-Autobio: MT Hennig:
Der mystische Maler
MT Hennig wuchs am Stadtrand von Rosenheim, in Bayern, auf. Umgeben von Seen und Bergen im romantischen Voralpenland in einem Haus am Stadtrand mit verwilderten Garten. Die Eltern waren Anfang der 70er Jahre noch in den Twens, waren Hippiemäßig drauf, so war meine Erziehung sehr frei, die Musik zumeist lief laut. Elvis, Beatles, Simon & Garfunkel, Leonhard Cohen und Udo Lindenberg klangen den ganzen Tag bis hinaus ins Grün. Rock n Roll. So lernte er früh: Wirklichkeit ist nicht nur still und brav, nicht ordentlich, nicht angepasst, nicht grau in grau. Wirklichkeit rauscht, darf wild sein, unangepasst und darf mit Phantasie angereichert werden.
In diesem Garten begann seine erste Kunstschule. Nicht mit Professoren, sondern mit Freiheit, Moos, Schatten, Geräuschen, Gerüchen, alten Waldenergien. Zwischen Bäumen, Blumenwiesen und geheimen Verstecken entwickelte sich eine Wahrnehmung, die später sein ganzes Werk bestimmen sollte: Alles Sichtbare hat ein geheimnisvolles Innenleben. Jede Oberfläche ist eine Portal, das noch nicht geöffnet wurde. Dann kamen die Superhelden. Für andere waren es bloß Comics, für ihn waren es moderne Heiligenbilder. Superman, kosmische Kämpfer, Maskierte, Mutanten, Retter und Gefallene: Wesen zwischen Mensch und Gott, zwischen Alltag und Mythos.
MT Hennig zeichnete sie nicht nur ab. Er studierte sie wie Ikonen einer neuen Zeit. Die Kathedralen des Mittelalters hatten Heilige, die Nachkriegsmoderne hatte Superhelden. So entstand früh sein eigener Bildkosmos: Popkultur als Mythologie, Farbe als Energie, Wahrheit. Durchschauen der Masken und Kulissen. Psychedelische Phantasie.
So wie es ich es später in sein meinem von 2022 bis 2023 entstandenen Monumentalwerk„ Superheroes“ 6,5 x 4,8m als Deckengemälde realisiert habe
Als Jugendlicher wechselte die Frequenz. Die 80er Jahre; Deutsche Welle, New Wave, nahmen mich voll mit. Graffiti, Spraydosen, die Straße. Ich war total geflasht von Salvatore Dali!
Die Musik wurde kälter, elektrischer, nervöser. Die Mauer wurde zur Leinwand. Wer sprüht, bittet nicht um Erlaubnis. Hier begann meine Rebellion, die später in meinen großen Bildern wiederkehrt: Kunst als Angriff auf die vorgegaukelte angeblich tauge Realität der grauen Working-Class-Hero Mentalität , die traurige Kulisse, die für Ihn nur als Surrealist zu ertragen war.
1987 kam Ibiza. Nicht als Reise, sondern als endgültiger Riss im alten Weltbild. Hennig begegnete dort der Hippie-, Musik- und Aussteigerkultur, Menschen, die anders lebten. Hippiemärkte, Musik, die Körper und Bewusstsein öffnete. Nächte in Open-Air-Discothequen, in denen Freiheit nicht Theorie war, sondern Luft, Haut, Rhythmus, Horizont. Lebens- Liebes- und Drogenrausch, wurde sein erstes großes Erwachen. Sex and Drugs & Rock n Roll. Freiheit!
Danach war klar: Ein normales Leben kam nicht mehr infrage. Was tun? Aussteigen bevor man eingestiegen ist? Von was soll man Leben, wenn man den 9 to 5 Alptraum nicht mitmachen will?
Nach Irrfahrten ins Geldverdienen, wie 3 Jahre Lehre in Metallberuf war dann Außendienst und Homeoffice war zunächst eine Rettung! Von da an wurde die Welt sein Initiationsweg. Neben der aufs Minimum reduzierten Arbeitszeit, wurde er Kunst- und Reisefreak! Zusammen mit seiner Lebensgefährtin und heutigen Frau Beate Dresel, (Marketing-Managerin) bereiste er: Frankreich, Griechenland: Athen, Akropolis, Naxos, IOS, Paros, Santorini, Ikaria, Kreta, Korfu,Marokko: Tanger, Fès, Marrakesch, Meknès und Rabat, Casablanca, Sizilien, Vulcano, Stromboli,, Rom, Neapel, Pompeii, Kenia: Safari in der Masai Mara, Mombassa, Nairobi, Südafrika: Krügerpark, Johannisburg, Kapstadt, Gardenroute, Port Elisabeth, Durban, New York, Kalifornien: San Francisco, L.A., Las Vegas, Mexiko: Teotihuacán, Uxmal, Palenque, Chichén Itzá, Tulum, Akapulco, Thailand: Bangkok, Changmai, Phuket, Ägypten, Pyramiden von Gizeh & Sphinx, Tal der Könige, Karnak- & Luxor-Tempel, Abu Simbel, Hatschepsut-Tempel, Grand Egyptian Museum (GEM), Ägyptisches Museum Kairo, Khan el-Khalili Basar, Philae-Tempel, Myanmar, Sri Lanka, Vietnam, Kambodscha: Ankor Wat, Russland: Moskau, Sankt Petersburg, Dreifaltigkeitskloster von Sergijew Possad, das als das spirituelle Herz der russisch-orthodoxen Kirche gilt, mehrmals Paris, London, Berlin, Madrid, Barcelona, Lissabon, Budapest, Prag, Wien, Amsterdam, Stockholm, Venedig, Biennale und immer wieder Ibiza um nur einiges zu nennen.
Städte, Wüsten, Vulkane, Küsten, Inseln,Tempel, Märkte, Metropolen. Er reiste, um Zeichen zu finden. The missing link. Jede Kulturreise war Inspiration und öffnete wieder andere Kammern in seinem spirituellen Bewusstsein. Besonders Indien wurde zu einem Epzentrum der Erkenntnis. Drei Kultur-Rundreisen,, Nordindien: Delhi - Jaipur - Agra - Khajuraho - Varanasi - Kathmandu - Chitwan - Pokhara - Nepal, Himalaya, Südindien: Chennai, Mahabalipuram, Kanchipuram, Thanjavur, Madurai, Trichy, Chidambaram, Chettinad, Puducherry, Kochi, Trivandrum, Alleppey, Munnar, Mysuru, Hampi, Bengaluru, Kochi. -
Palmblatt-Bibliothek, tiefe Einblicke in die Akasha-Chronik, Ayurveda-Kuren, Yoga-Meditation-Ashram’s. Dort begegnete ihm die Zeit nicht mehr als Kalender, sondern als Schicksalsgewebe. Synchronizität. Karma. Leben erschien nicht linear, sondern als eine Schrift, die schon geschrieben steht und doch immer neu gelesen wird.
Reinkarnation, Buddha, Bhagwan, Maharishi, Transzendentale Meditation. Aber auch Science Fiction-Autoren: Phillip K. Dick, W.D. Rohr, Hubbard, Robert A. Wilson, Orwell, Huxley, aber auch Erich Fromm, Hermann Hesse, uvm.
Aus diesen Erfahrungen entstand eine zentrale Spannung seines Werks: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft liegen nicht hintereinander, sondern übereinander wie transzendentale Dias.
So wurde aus dem Reisenden ein Bildmagier. Prähistorische Tempel, Kathedralen und spirituelle Orte wurden zu „inner Landscape’s.“ die er mit Pop-Art und Psychedelischer Kunst und der Leipziger Schule verbindet. Hennig verstand: Die großen Kulturen bauten keine Gebäude, sie bauten Bewusstseinsmaschinen. Tempel sind Portale. Kathedralen sind Energie- Frequenzstrukturen. Pyramiden sind Initiationstätten. Höhlenmalereien sind Überliefertes Wissen. Genau diese Ideen wanderten in seine Malerei. Seine Bilder sollten nicht einfach nur angeschaut werden. Sie wollten zu mehr Bewusstheit führen.
Als er 1995 endgültig zur Malerei fand, begann er nicht bei null. In ihm lagen bereits die Kindheit im verwunschenen Garten seines Elternhauses, die Superhelden- Comics, der Sound von New Wave, die besprühten Mauern der Sprayerzeit, Ibiza, Indien, die Tempel, die Kathedralen, die Vulkane, die Metropolen. Die Leinwand wurde zur Sammelstelle all dieser Energien.
Ab 1998 suchte er in Münchner Ateliers, Mal-Lehrer, Gegenüber deren Gemälde ihm gefielen. Gershom von Schwarze wurde sein wichtigster Mentor aber auch Silvia Götz, Kurt Ivanschütz, Annegret Poschlep waren von 1998-2008 seine maßgeblichen Lehrmeister. Doch sein eigentliches Studium hatte längst begonnen: draußen, immer unterwegs sein, zwischen Welt und Vision.
Die Ablehnung durch die Münchner Akademie der Künste 2001 durch den Maler Markus Oehlen war ein Rückschlag, wurde rückblickend fast folgerichtig.
MT Hennig war kein Künstler, der in einen bestehenden Rahmen wirken wollte. Er musste seinen eigenen Rahmen entwickeln und sprengen. Aus der autodidaktischen Kraft entstand ein ein eigenständiges Werk, das sich nicht brav in Stilbegriffe einordnen lässt. MTH entwickelt eine neue eigenständige individuelle Bildsprache. Pop-Art, Psychedelic, Graffiti, Vision, 3D-Effekt, Systemkritik, Spiritualität, Ironie und Pathos laufen ineinander. Er malt nicht „über“ die Welt. Er malt durch sie hindurch.
Mit der 3D-Malerei fand diese Suche ihr eigentliches Medium. Farbe wurde nicht mehr nur aufgetragen, sondern geschichtet, gegossen, überlagert, energetisiert. Die Leinwand wurde durchsichtig, nicht im materiellen, sondern im geistigen Sinn. Man sieht in seine Bilder hinein wie in eine Zauberkugel. Vordergrund, Hintergrund, Erinnerung, Gegenwart, Prophezeiung: alles beginnt durchschaubar zu werden. Das Bild hört auf, Fläche zu sein. Es wird Transmission.
Darum ist der Begriff „violette Transmission“ mehr als ein schöner Titel. Violett ist die Farbe der Schwelle, der Transformation, des Übergangs zwischen Rot und Blau, Körper und Geist, Erde und Kosmos. Transmission meint Durchgang von unsichtbarer Strahlung: Energie, Bewusstsein, Erinnerung, Mythos. Hennigs Malerei überträgt etwas, das sich nicht in gewöhnlicher Sprache sagen lässt. Sie sendet. Sie stört. Sie öffnet.
Mit dem Cyanblauen Reiter und später Superfluid Violett Ultra schuf MT Hennig nicht nur Künstlergruppen, sondern Gegenorden zur Erschaffung einer Gegenwelt.
Donald Bodhi, Tamiko Braun, Tilmann Krumrey, der verstorbene Karl Albert, Martin Franke, Klaus Stein, Klaus Meyer-Oetzmann und andere Weggefährten erscheinen in diesem Zusammenhang wie Mitreisende einer modernen Kunstbruderschaft.
Es ging nie nur um Ausstellungen. Es ging um die Rückeroberung der Kunst als Kraftfeld, Befreiung aus der Erstarrung der Epoche, nämlich dem aufoktroyierten und als Einheitswährung geltenden Abstrakten Expressionismus.
Denn MT Hennig ist kein mystischer Künstler im harmlosen Sinn. Sein Mystizismus trägt Lederjacke, Sprühnebel und Systemkritik. Er ist nicht weltflüchtig, sondern weltangreifend. Er will nicht ins Jenseits dekorieren, sondern das Diesseits durchlässig machen, auf höhere Ebenen weiterentwickeln. Gegen das Grau in Grau der Gegenwart setzt er bewusst den Farbrausch. Gegen verwaltetes Bewusstsein setzt er Vision. Gegen Realitätsverarmung setzt er eine neobarocke, leuchtende, rebellische Bildwelt.
So entsteht die eigentliche Story: Ein Kind aus dem verwunschenen Hippiehaus folgt seiner Mission. Es findet seine ersten Idole in Comics, seine erste Rebellion auf der Straße, seine erste Freiheit auf Ibiza, seine erste metaphysische Tiefe in Indien, seine Architektur in Kathedralen, seine Methode in der 3D-Malerei und seine Gemeinschaft in Künstlerorden wie Superfluid Violett Ultra.
Am Ende steht kein angepasster Maler, sondern ein Kartograf des Unsichtbaren.
MT Hennig wurde Künstler, weil ihm die sichtbare Welt nie genügte. Er wurde mystischer Maler, weil er begriff, dass Kunst mehr sein kann: ein Portal, ein Ritual, ein Entstörer in einem gestörtem Feld, eine violette Flamme gegen die geistige Dunkelflaute der Jetzt-Zeit.
Donald Bhodi
MT Hennigs Bilderwelten oszillieren zwischen transzendentaler Expressivität
und trashigem Neo-Realismus.
Die Ambivalenz zwischen Realitätsabbild und transzendentalen, spirituellen Vorstellungswelten ist ein grundlegendes Spannungsmoment in MT Hennigs Kunst.